Social Travelling – Zimmer am Meer

Urlaub, nicht im Hotel oder in einer Ferienwohnung, sondern zu Hause bei Fremden: „Social Travelling“  ist aktuell in aller Munde. Es begann schon vor vielen Jahren mit dem Couchsurfing. Als ich 2009  für ein Auslandsemester nach Madrid ging, meldete ich mich erstmals bei der Plattform an. Und ich fand es ein gutes Gefühl zu wissen, dass es da zumindest für die erste Zeit eine Möglichkeit zum Übernachten geben würde. Denn die Wohnungssituation in Madrid war extrem angespannt und es war eine wirklich Herausforderung, ein bezahlbares Zimmer zu finden. Außerdem kannte ich noch niemanden in Spanien und dachte, das wäre sicherlich eine gute Möglichkeit, um erste Kontakte zu knüpfen. Aber ich hatte viel Glück und konnte über eine spanische Freundin aus Deutschand schnell ein WG-Zimmer finden.

So wie bei mir damals, spielen für viele social Traveller heute zwei Themen eine wichtige Rolle. Zum einen geht vielen Reisenden darum, eine günstige oder sogar kostenlose Unterkunft zu finden. Für viele aber mindestens genau so wichtig: Menschen kennen zu lernen. Denn Leute, die in der besuchten Stadt oder Region leben und ihren Alltag verbringen, haben die besten Insider-Tipps. Sie empfehlen tolle Lokale, wissen den kürzesten Weg zum Strand und wo die Einheimischen am liebsten den Tag mit einem lokalen In-Getränk ausklingen lassen.

Ich finde: Kein Wunder, dass Airbnb, wimdu und Co. so großen Zuspruch erfahren. Als ich diesen Sommer mit meinem Freund für ein verlängertes Wochenende nach Den Haag gefahren bin, stand deshalb schnell fest, dass wir unsere Unterkunft über eine der social Travelling Plattformen buchen. Wir fanden ein Zimmer in einem Häuschen direkt hinter den Dünen. Die perfekte Lage für uns, denn wir wollten Stadt und Strand verbinden und waren von dem Haus in ein paar Meter am Meer – konnten mit den Fahrrädern aber auch problemlos in die Innenstadt fahren. Die Hausbesitzerin Leona und ihr Hund Chica begrüßten uns sehr freundlich und ich freute mich, dass das Zimmer wirklich so schön wie auf den Bildern aussah. Leona machte uns ein wirklich leckeres Frühstück, gab uns viele Tipps für Stadt und Strand und stattete uns sogar mit einer Karte von Den Haag aus. Wir verbrachten eine tolle Zeit in den Den Haag und ich kann jedem nur empfehlen, social Travelling einmal auszuprobieren! 🙂

Social Travelling Den Haag

Strand Den Haag

Den Haag

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1 Antwort

  1. 23. Dezember 2014

    […] habe ja schon einmal über Social Travelling geschrieben. Und ich muss sagen: Ich bin ein absoluter Fan davon. Natürlich gehe ich auch gern einmal ins […]